Blogtour „Playroom 10 Part 2“ von Emely Delphy – Und wann fällt deine Maske?

Hallo Ihr Lieben und euch einen schönen Donnerstag!

Am vergangenem Montag hat die Blogtour zum neuen Roman von der lieben Emely Delphy begonnen. Lisa eröffnete die Blogtour durch ein tolles Interview mit Yelda (der Hauptprotagonistin). Am Dienstag verzauberte euch Jenny mit einer super Pro und Contra Liste, was genau dieses Buch so lesenswert macht und was für kleine Mängel es aufweist. Und gestern stellte Eva eine unfassbar gut ausgearbeitete Charaktervorstellung online. Ich hoffe ihr seid auf das Buch neugierig geworden und schaut unbedingt mal bei den Mädels und ihren Beiträgen vorbei. (Habe sie euch natürlich verlinkt 😉 )

Ebenfalls gibt es zu dieser Blogtour ein GEWINNSPIEL, genaueres findet ihr am Ende dieses Beitrages.


Zum heutigen Donnerstag habe ich mir überlegt einen etwas anderen Blogbeitrag, passend zu dem Buch, mit euch zu teilen. Denn in diesem Beitrag geht es um das “sich verstellen“ und um das Gefühl “eine Maske zu tragen“. So wie es auch bei einigen Charakteren aus Emelys Roman der Fall ist.

„Wir alle tragen Masken.“

von Frederick J. Fonds / Playroom 10 – Maskiert

Und genau darum geht es… wir glauben oft, dass Menschen sich ändern, doch dies ist meist nicht so, denn sie tragen Masken und legen sie früher, später oder vielleicht auch niemals ab. Natürlich können sich Menschen verändern. Etwa durch bestimmte Umstände und die gemachten Erfahrungen. Doch wir alle besitzen eine bestimmte Form der Persönlichkeit, die über die Zeit hinweg Bestand hat. In Playroom 10 Part 1und 2 sind einige Charaktere zu finden, auf die diese Worte perfekt zutreffen und nicht nur auf Yelda. Ich möchte euch auf keinen Fall spoilern, daher werde ich diesen Beitrag eher allgemein halten, um euch nicht den Lesespaß zu vermiesen. So könnt ihr selbst herausfinden auf wen meine Worte in diesem Beitrag zutreffen und auf wen nicht, die Spannung soll ja schließlich beibehalten werden. 😉


Eines Tages wachst du auf, siehst die Welt viel klarer und deutlicher, sodass du die Augen nicht mehr vor dem Offensichtlichen verschließen kannst. Egal ob du zwei Wochen, Monate oder zwei Jahre mit einer Person verbracht hast, irgendwann wird dir bewusst, wie die Realität aussieht und das auch mit all den Grausamkeiten.

Manchmal sind Menschen nicht so, wie wir es geglaubt haben.

Und oft passiert es dann, dass die eigenen Träume, seien es Zukunftspläne oder Hoffnungen, wie Seifenblasen vor der Nase zerplatzen. (Wenn Ihr in Part 1 schon reingelesen habt, wisst ihr genau auf welchen Buchcharakter ich hier anspiele.) Denn man selbst hat mit einer Maske gelebt, einer Maske aus Faszination, die es unmöglich machte die Wahrheit zu erkennen.


Am Anfang einer Beziehung, freundschaftlich oder in einer Partnerschaft, versucht sich doch jeder möglichst perfekt darzustellen, ohne Ecken und Kanten. Doch genau das maskiert, denn die eigenen Mängel werden vertuscht. Trotz der Maskerade kommt es irgendwann zur ersten Enttäuschung.

Was ist passiert?

Wie können Menschen auf einmal so anders sein, als zu Anfang?

Es zeigt sich ihre wahre Persönlichkeit, ob man es akzeptiert oder nicht. Eins ist jedoch klar, sie haben sich nicht von dem einen Tag auf den Anderen verändert, sie sind in Wirklichkeit einfach nur nicht so, wie man es zu Beginn dachte. Aus Treu, gutherzig, liebevoll und fürsorglich wird abweisend, grausam, verlogen und durchtrieben. Trotzdem sollte man aber davor nicht die Augen verschießen! Denn oft sagen wir uns: „Mit uns wird es anderen sein: Er wird sich ändern.“ Doch meist weiß man vorher schon, wie eine Person wirklich ist. Man kennt ihre Mängel und Angewohnheiten, die einem schaden, sogar so sehr, dass sich das Selbstwertgefühl und die eigenen Hoffnungen immer weiter herabsetzen.

(Auf wen trifft dieser Wandel wohl zu liebe Playroom 10- Leser? 😉 )

Aber nicht nur in einer Partnerschaft verbiegen und verstellen wir uns viel zu oft, sondern auch im Job. Zu oft lächeln wir und geben die unerschütterliche starke Person, die jede Arbeit stemmen kann, obwohl uns genau dies mächtig auf den Zeiger geht oder uns stark belastet.

Wir sagen unseren Chefs nicht, dass wir viel zu viel Arbeit auf dem Schreibtisch haben, sonder lächeln es weg und lassen uns am Abend bei unseren Freunden über unsere Kollegen aus, die einem unverschämt viel Arbeit vor die Nase setzen. Wir geben uns betont freundlich, auch wenn der Chef die Würde und die eigenen Werte mit Füßen tritt oder Freunde massiv unsere persönlichen Grenzen verletzen.

Oft tragen wir die Masken auf Grund der Befürchtung, die Anerkennung oder in einer Beziehung den Partner zu verlieren. Wir denken, wir müssen locker, freundlich oder auch mal strenger sein, um dazuzugehören. Und dabei nehmen wir viel zu viel hin, weil wir nicht als „Die Sensible“ oder die leicht „Zickig-werdende“ gelten wollen. Charakterisierungen, die dazu da sind uns zu verletzen, uns klein zu halten, obwohl wir nur offen und ehrlich unsere Meinung (wenn auch kritisch) äußern oder diese verteidigen. Und bei all der Maskerade, um genau den zuvor genannten Charakterisierungen aus dem Weg zu gehen, vergessen wir, dass wir schon längst gut genug sind. Genau so wie wir sind, mit einer ehrlichen Meinung und unseren ehrlichen Gefühlen.

Eventuell findet ihr euch oder bestimmte Charaktere, aus dem neuen Buch der lieben Emely, in diesen Beschreibungen als Maskenträger wieder, denn dieses Phänomen findet man häufig in unserem Alltag.

Dabei ist es nicht schlimm zwischendurch auch mal die eigene Meinung zu sagen, denn genau das befreit uns auch.

„Es ist niemals unhöflich oder ungehobelt, die Wahrheit zu sagen. Nur die Art und Weise, wie Du sie sagst, kann das sein.“

Es geht jetzt nicht darum, zu selbstsüchtigen Menschen zu werden, die pausenlos alles und jeden kritisieren, bloß weil uns mal etwas nicht passt, sondern darum aufrichtiger im Umgang mit uns selbst und anderen zu werden. Unsere Lässige-Maske fallen zu lassen und oft die Person zu sein, die man auch wirklich ist. Mit allen Schwächen und Stärken, die zu uns dazugehören. Ich selbst versuche mich oft daran zu halten.

Diesen Wandel in einem heraufzubeschwören ist nicht leicht, aber möglich. Auch Yelda durchlebte ihn in beiden Büchern. Sie wird aufrichtiger zu sich selbst und gesteht sich ein, was sie für sich möchte und was nicht. Genauso ist es im Umgang mit den Menschen um sie herum, sie beginnt herauszufinden, wer ihr nicht gut tut, aber auch wen sie in ihrem Leben nie wieder missen möchte. Aber mehr kann ich euch dazu nicht verraten, das müsst Ihr selbst herausfinden. 😉

Also Ihr Lieben, wann fällt eure Maske?


Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und vielleicht sogar zum nachdenken angeregt. Wie vorhin schonmal erwähnt, gibt es auch ein Gewinnspiel, bei dem Ihr tolle Preise gewinnen könnt. Nämlich:

Eins von drei Sets mit dem ersten Teil von Playroom 10 als eBook und dem zweiten Teil als Taschenbuch oder den Hauptgewinn: Beide Bücher als Taschenbuch und zusätzliche Goodies!

Um mitzumachen könnt ihr bei jedem von uns Blogtourteilnehmern Lose sammeln, sowohl auf dem Blog als auch auf dem Instagram-Account, dafür müsst ihr einfach eine Frage beantworten und eure Antwort unter dem Beitrag kommentieren. Bei der lieben Eva ist dies aber leider nur auf dem Instagram-Account möglich. Die Gewinner haben nach Bekanntgabe 48h Zeit sich bei Gina zu melden, damit sie eure Anschrift an die Autorin weiterleiten kann.

Also meine Frage: Wer oder was hindert dich machmal daran du selbst zu sein?

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Blogtour und beim Teilnehmen am Gewinnspiel!


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